Direkt neben dem Parlament liegt das Parlamentarium, welches wir am Mittwoch besuchen. Hier werden die Geschichte der EU, aber auch die aktuellen Entwicklungen rund um das Europäische Parlament interaktiv und digital lebendig dargestellt. Fast jede/r der 705 Parlamentarier*innen wird mit Bild, Partei, Arbeitsbereichen (z.B. Migrationspolitik, Umweltpolitik oder Sozialpolitik) und zentralen politischen Interessen dargestellt und somit werden unterschiedliche Interessen deutlich gemacht.

Die Mittagspause bei spätsommerlich-warmen Temperaturen verbringen die Schüler*innen eigenständig in den Straßen und auf den Plätzen, um sich für den Besuch des Parlaments und das Gespräch mit der Abgeordneten zu stärken.

Frau Cavazzini ist seit etwa 3 Jahren Abgeordnete im EU-Parlament. Sie empfängt uns in einem Besucherraum zwischen verschiedenen Ausschuss- und Fraktionssitzungen. Im Gespräch erläutert sie uns, warum sie sich z.B. für das Lieferkettengesetz und gegen Zwangsarbeit in anderen Ländern einsetzt. Persönliche Fragen zu ihrem Lebensweg und ihren politischen Motiven beantwortet sie offen und lebendig. Danach können wir das Plenum des Europäischen Parlaments von der Besuchertribüne auf uns wirken lassen.

Am Abend nimmt sich Frau Cavazzini sogar Zeit in einem gemütlichen Restaurant der Brüsseler Altstadt mit uns zu diskutieren und zu speisen.

Als wir das Restaurant in der Abenddämmerung verlassen, hören wir gleichzeitig das Gemurmel vieler verschiedenen Sprachen. Es bleibt der Eindruck einer quirligen, lebhaften und lebenswerten Stadt, in der die vielen verschiedenen Nationen friedlich neben- und miteinander leben.

Am Donnerstagmorgen stehen wir früh auf und fahren erneut ins Europaviertel zur Europäischen Kommission. Der Vortrag ist etwas langwierig, aber die Zeit zur erneuten Erkundung der Stadt nutzen wir gern, um den Grand Place und die Altstadtgassen auf uns wirken zu lassen.

Etwas später am Nachmittag treffen wir uns am Haus der Europäischen Geschichte. Mit Tablet ausgestattet, durchkämmen wir interessiert das Haus. So kann jede*r in eigenem Tempo Videos ansehen und historische Tonaufnahmen anhören. Zu den verschiedenen Ausstellungsstücken (z.B. Dampfmaschine, Gasmasken, Munition, Postkarten aus den beiden Weltkriegen, usw.) gibt es kurze informative Texte. Die meisten Schüler*innen hätten hier gern noch mehr europäische Geschichte entdeckt und sich so auf das Abitur und ihren Geschichtskurs vorbereitet. 

Als Botschafterschule des Europäischen Parlaments und Europaschule bedanken wir uns bei Frau Cavazzini und dem Europäischen Parlament für diese tolle Möglichkeit.

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