Termingetreu in der Woche vor den Herbstferien in Sachsen-Anhalt veranstalteten viele
unserer Klassen ihre alljährliche Projektwoche mithilfe vieler unserer Kooperationspartner,
denen wir hiermit herzlich danken wollen.
Während einige unserer 5. Klassen auf die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek und deren
Bibliotheksführung zurückgreifen konnten und wir zwei Trainerinnen der Landesvereinigung
für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. mit ihrem Ernährungsparcours neu im Referententeam
begrüßen konnten,
kamen zwei unserer 6. Klassen in den Genuss mit echten Medienpädagogen, (Das Nest e.V.
und Herrn Lamoth vom Institut für Sprachen und Wirtschaft Dr. Hirsch GmbH) ihre
Fähigkeiten filmisch unter Beweis zu stellen.
„Gemeinsam Klasse sein“ hieß es auch bei einigen 6. Klassen, die sich mit unseren
Schulsozialarbeitern Yvonne und Sascha intensiv mit dem Thema „Mobbing“ beschäftigten.
Sie erforschten in Übungen, Rollenspielen und Gesprächen, wie sie positiv und konstruktiv
miteinander umgehen können. Das Ziel dabei: Die Klasse entwickelt eine solide Basis dafür,
dass sie eine tragfähige Gemeinschaft für die Zukunft wird.

Projektthema des 7. Jahrgangs: Fair bringt mehr
Alle acht 7. Klassen konnten sich über die Unterstützung des Friedenskreises Halle e.V. und
des EWNT (Eine Welt Netzwerk Thüringen) zum Themenfeld Globale Gerechtigkeit freuen.
Sie gingen mit den Trainerinnen auf Kakao- Entdeckungsreise und setzten sich während des
Projekttages „Fast Fashion?“- weltweite Textilproduktion“ mit der Herkunft unserer
Kleidung, unseren Einkaufsgewohnheiten und dem Thema Markenkleidung auseinander.
Ein besonderes Erlebnis für einige unserer 7. Klassen war das Hope Theatre Nairobi- eine
sozial-politische Theatergruppe aus Kenia, deren Anliegen es ist, das komplexe
Beziehungsgeflecht zwischen Afrika und Europa von afrikanischer Seite positiv-kritisch,
unsentimental, urban und authentisch zu beleuchten.
Fünf unserer 7. Klassen konnten mit der Gestalterin Anna Zeitler ihren eintägigen Workshop
„Plastik, Mikroplastik & Co“ erleben. Sie setzten sich mit Umweltschutz, Kunststoffen, Re-
und Upcycling, Reparieren, Mülltrennung und- vermeidung auseinander, diskutierten ihren
Umgang und das Wertverständnis von Gütern, ihre Einstellung zum Konsum, entwickelten
Ideen und kreative Lösungsansätze und erprobten gemeinsam Handlungsalternativen für
den Alltag.

Projektthema des 8. Jahrgangs: Auf dem Weg zum Erwachsen werden
Unterstützung erhielten unsere fünf 8R-Klassen von Julia Mayer, einer IT-Expertin, die als
Freiberuflerin zum 2. Mal einen Medienkompetenztag anbot.
Mit „IdentiFIND- Du kannst mehr als Schulabschluss!“- einem Aktionsspiel zur
Berufswahlvorbereitung, in dem die Kids mehrere Spielstationen durchlaufen, um sich mit ihren eigenen Stärken zu befassen, beschäftigten sich mehrere unserer 8R-Klassen, um  danach im „Stationspark für Berufswahlreife“ mit den Mitarbeiterinnen der AWO SPI im Mehrgenerationenhaus Pusteblume weitere 12 aktivierende Stationen (wie z.B. „Liegen mir Denk- und Ausdaueraufgaben?“, „Arbeite ich gern mit meinen Händen und meiner Muskelkraft?“, „Kann ich Geduld und Empathie im Umgang mit anderen Menschen
aufbringen?“) zu den Themen Selbstkompetenz und Berufswahl zu durchlaufen.
Das Netzwerk Courage bot einen Projekttag „Widerstand ist zweckvoll“ zu Stimmen von
Rassismus erfahrenen Menschen und widerständigem solidarischem Handeln gegen
Rassismus an.
Das DRK, die Aidshilfe und das BBZ „lebensart“ e.V. vermittelten Wissen zu den
Themenkomplexen Sexualität/ Verhütung/ STI/ geschlechtich-sexuelle Identitäten.
Herzlich willkommen bei den Halle Falken- dem American Football Team aus der Saalestadt-
waren auch die 8R- Klassen. Netterweise stellte auch unser Kooperationspartner die SG
Buna Halle-Neustadt e.V. seine Sporthalle zur Verfügung. Unser Dank geht somit an Herrn
Ohme und Herrn Huth.

Projektthema der 9R-Klassen: Keine Macht den Drogen
Unsere altbewährter Kooperationspartner: Das Trägerwerk Soziale Dienste Sachsen-Anhalt
e.V. stand den fünf 9R-Klassen mit ihrem Präventionsprogramm vom „Irrsinnig Menschlich
e.V.“ mit „Verrückt? Na und?“ für einen Schultag zur Verfügung, um das schwierige Thema
psychische Krisen in der Schule besprechbar zu machen, Ängste und Vorurteile abzubauen,
Zuversicht und Lösungswege zu vermitteln und Wohlbefinden in der Klasse zu fördern.
Frau Frenzel von drobs Halle bot gemeinsam mit unseren Lehrern und unserer FSJlerin einen
Mitmachparcours zu Tabak und Alkohol an. Darin geht es um Informationen zu Risiken und
Gefahren von Alkohol und Tabak/ Nikotinprodukten, einer kritischen Auseinandersetzung
mit Werbebotschaften, Stärkung von Nicht-Konsumenten, Rauschbrillenparcours, Reflexion
über Verhalten in kritischen Situationen etc.
Wacher, cooler, schneller! Was ist dran an den vielversprechenden Werbeaussagen? Diesen
Fragen ging die „Mach-Bar-Tour: Trendgetränke: Was ist drin? Was ist dran?“ ging Frau
Letzel von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V.- unserem neuen Projektpartner- auf
den Grund.
An fünf Stationen setzten sich die Schüler mit den trendigen Drinks auf unterschiedlichste
Weise auseinander: Sie nahmen Zutaten kritisch unter die Lupe, setzten sich mit
Werbestrategien auseinander, reflektierten ihr eigenes Konsumverhalten und bereiteten
selbst Getränke zu.
Medien im Alltag, Fake News, Cybermobbing und Hate Speech waren das Thema von
unseren zwei Neuen, Elisabeth Stiebritz und Peter Weisbrich (beides Medienpädagogen) im
Referententeam.

Projektthema des 10. Jahrgangs: Für Frieden, gegen Krieg und ökologischen KollapsAlle drei 10R- Klassen und die 10G3 konnten sich über Referenten des Friedenskreises Halle
e.V. beim systemischen Lernspiel zu zivilem Engagement in internationalen Konflikten „Civil
Powker“ und dem interaktiven Lernspiel „Ene mene Muh- und raus bist DU!“ zum Thema
Flucht und Asyl, das über die Lebenswirklichkeiten von Asylbewerbern informiert, die
Teilnehmer in die Rolle von Geflüchteten versetzt und sie die Stationen „Flucht“, „Grenze“,
„Erstaufnahme“ und „Asylbewerberunterkunft“ durchlaufen lässt, freuen.
Die Actionbound-App war bei der abschließenden Stadtrallye „Was hat Halle mit Krieg zu
tun?“ vonnöten.
Im szenischen Arrangement von Sandra Bringer ließ Figurenspielerin Julia Raab einige der 43
Frauen, die während der Nazi-Diktatur im Halleschen „Roten Ochsen“ inhaftiert und
ermordet wurden, zum wiederholten Mal an unserer Schule lebendig werden.
NOCHMALS VIELEN Dank allen Beteiligten und auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Cornelia Adam

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